Weniger Verbote, mehr offene Ohren – das Rezept für digitale Kindheit
Shownotes
Was brauchen Kinder und Jugendliche, um sich in der digitalen Welt gut zurechtzufinden? Und welche Rolle spielen wir Erwachsenen dabei?
In dieser Folge Pixelsuppe sprechen Katja und Annette mit Barbara Buchegger, Medienpädagogin und pädagogische Leiterin von Saferinternet.at. Gemeinsam schauen wir nach Österreich und diskutieren, wie digitale Bildung und Medienerziehung im Alltag gelingen können.
Dabei geht es um Social-Media-Verbote, KI und die Frage, warum Bildschirmzeit allein wenig über die Qualität der Mediennutzung aussagt. Barbara erzählt aus ihrer Arbeit mit Jugendlichen, Eltern und älteren Menschen – und erklärt, warum Zuhören und gemeinsames Ausprobieren so wichtig sind.
Darüber sprechen wir:
• Digitale Bildung in Österreich: ausprobieren, Erfahrungen sammeln und flexibel bleiben • Eltern am Smartphone: die eigene Mediennutzung und die Rolle als Vorbild • Jugendliche zwischen Schulstress, Social Media und dem Wunsch, gehört zu werden • Social-Media-Verbote und die Verantwortung der Plattformen • KI im Alltag von Kindern und Jugendlichen: Chancen, Herausforderungen und Begleitung • Bildschirmzeit: Warum es darauf ankommt, was Kinder mit digitalen Medien machen • Digitales Lernen im Alter: Was ältere Menschen brauchen
Unser Gast: Barbara Buchegger ist Medienpädagogin und pädagogische Leiterin von Saferinternet.at. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der sicheren und selbstbestimmten Nutzung digitaler Medien.
Links zur Folge: • Saferinternet.at: https://www.saferinternet.at • Jugend-Internet-Monitor: auf Saferinternet.at • „Frag Barbara!“: Angebote für Eltern auf Saferinternet.at
Welche Themen beschäftigen euch in eurem digitalen Familienalltag? Schreibt uns – wir freuen uns über eure Fragen und Erfahrungen.
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Gene könnt ihr uns schreiben, wir freuen uns auf eure Post: hallo@wahrnehmungsmanufaktur.de
Transkript anzeigen
00:00:12: Mir Jugendliche in der letzten Jahr mehr und mehr erzählen, immer dramatischer erzählen.
00:00:18: Die Erwachsenen hören uns nicht zu!
00:00:24: Sie beachten uns nicht, sie nehmen uns nicht wahr und reden nicht mit uns.
00:00:31: Das hat vielfältige Gründe.
00:00:33: Die Schule ist ein Ort wo es wirklich viel Druck gibt
00:00:39: hat
00:00:40: nach Corona eigentlich nicht nachgelassen.
00:00:47: Herzlich willkommen, hallo Annette!
00:00:50: Hallo Barbara!
00:00:51: Hallo Katja!
00:00:53: Hi Barbara!
00:00:56: Ich erzähle mal ein bisschen... Es wird wieder gerührt.
00:01:01: Herzlichen Willkommen zu einer neuen Folge der Pixel-Suppe.
00:01:05: und heute schauen wir mal über die Grenze, über nach Österreich.
00:01:10: Sogar so haben wir Barbara Buchwecker Medienpädagogin und pädagogische Leiterin von Sefernet.at Und Baurab beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Frage, wie hier eigentlich vernünftig durch diese Immer-Verrückte eine digitale Welt kommen?
00:01:29: Und zwar nicht nur Kinder und Jugendliche sondern auch Eltern, Schulen und Seniorinnen.
00:01:36: alle Wir hören alle zu Barbara's Zielgruppe.
00:01:40: Sie weiß durch ihre Arbeit und das sehe ich, gucke ich mir auch immer an oder seh es auf Insta und den Jugendinternet-Monitor ziemlich genau was Jugendliche gerade wirklich im Netz machen.
00:01:55: Und das ist manchmal etwas anderes als das worüber wir Erwachsenen diskutieren.
00:02:00: Wir sprechen über Social Media heute,
00:02:03: über
00:02:04: mögliche Verbote Sieht sich wie so ein roter Faden letztendlich bei uns durch über KI Eltern am Smartphone, digitale Medien in Österreich und natürlich darüber was Kinder und Jugendliche heute wirklich brauchen.
00:02:18: Und am Schluss gucken wir uns noch ein bisschen
00:02:21: Fakt
00:02:22: oder Mythos an.
00:02:26: Fangen wir mal die Barbara.
00:02:27: ganz spontan.
00:02:28: also ich wünsche euch viel Spaß zusammen mit Annette, Barbara und Mia.
00:02:40: Und wir rühren jetzt mal los!
00:02:44: Annette magst du einsteigen oder soll ich auch noch weiter machen?
00:02:50: Ja, ich steig mal ein genau.
00:02:55: Wir schauen also vielleicht zwischendurch immer wieder natürlich nach Österreich.
00:02:59: und was macht ihr so beim Thema digitale Bildung?
00:03:03: und vielleicht was macht er auch anders?
00:03:05: Und worauf seid ihr da auch, sag ich mal so ein bisschen stolz wenn ihr das macht?
00:03:14: Naja vielleicht fange ich mit einer Ausgangssituation an für die wir nix... also wir in der Medienpädagogik tätig sind nichts können.
00:03:23: Weil in Österreich ist das mobile Internet, also das Internet am Handy schon seitdem es existiert deutlich billiger als bei euch in Deutschland.
00:03:34: Das hat zur Folge, dass unsere Kinder und Jugendlichen alle Dinge sofort ausprobieren wenn es möglich ist.
00:03:43: Und damit auch schon auf Plattformen unterwegs sind wenn bei euch in Deutschland oft noch das weit entfernt ist.
00:03:54: also ein Beispiel ist WhatsApp.
00:03:57: Wir haben uns in Österreich mit dem Thema WhatsApp schon beschäftigt wo die Deutschland und auch die Frage stellt, was wirklich WhatsApp?
00:04:05: Was?
00:04:05: warum müssen wir uns damit beschäftigen?
00:04:07: heute ist das glaube ich für uns alle selbst so ständig dass da eine ganz wichtige Plattform ist.
00:04:13: Und jetzt in zum Beispiel der Nutzung von KI Chatbots konnten wir sehen, dass die österreichischen Kinder- und Jugendlichen schon früher und intensiver eingestiegen sind als die deutschen Kinder-und Jugendlichen.
00:04:29: Da ist der Unterschied nicht mehr so groß.
00:04:33: Aber in der Vergangenheit waren da oft in den Nutzungszahlen bei uns irgendwo, waren wir schon zwischen neunzig und hundert Prozent und bei euch oft irgendwie zwischen siebzig-und achtzig Prozent zum Beispiel bei Social Media Nutzungen und das hat einfach mit der Kostenstruktur zu tun.
00:04:49: es gab so das Gerücht dass die großen Anbieter Österreicher seinen Testmarkt verwendet haben in der Vergangenheit, um auszutesten wie man Preisgestaltung vom mobilen Internet machen kann.
00:05:02: Ich glaube das ist schon passeig.
00:05:04: Heute sind die Kosten relativ ähnlich aber es hat sich einfach so in der Nutzung ein bisschen so entwickelt.
00:05:12: Da kann man jetzt nicht darauf stolz sein weil das ist einfach so.
00:05:17: dass warum so ist vielleicht ein Mythos aber unsere österreichischen Kinder und Jugendlichen viele Digger einfach früher intensiver benutzen.
00:05:29: Das konnte ich aber die letzten Jahre beobachten und ich bin jetzt seit circa zwanzig Jahren in diesem Feld tätig, liegt da schon ein bisschen einen Einblick.
00:05:40: vielleicht auch etwas wo wir auch nichts dafür können ist Wir haben ein bisschen ein einfacheres Bildungssystem Und das ist jetzt wenn ich das in Österreich sag echt weil unser Bildungssystem ist überhaupt nicht einfach.
00:05:56: Aber wir haben ein Bildungsystem, nicht neun unterschiedliche in jedem Bundesland, ein anderes und es ist ein Lehrplan pro Fach für das ganze Land.
00:06:08: Es ist keine Matura für alle Und das war natürlich schon einiges, einfach auch im Ausrollen von Unterrichtsideen oder auch Workshops die recht ähnlich angeboten werden können.
00:06:26: Das ist in Deutschland deutlich schwieriger.
00:06:29: da können wir auch nichts dafür und trotzdem beeinflusst es natürlich ganz stark unsere Arbeit.
00:06:37: Hast du schon gesagt, du arbeitest seit zwanzig Jahren eben mit Kindern und Jugendlichen Eltern oder?
00:06:46: Ja also bei Safer Internet davor war ich noch einige Jahre in der Lehrenden-Weiterbildung.
00:06:52: Da habe ich sozusagen Lehrende unterrichtet wie man digitale Medien in den Unterricht einbeziehen kann.
00:06:58: Es war eigentlich dasselben hellblau wieder nach Safer internet nur ein bisschen eine andere Perspektive weil Wenn du dich mit digitalen Medien und Kindern und Jugendlichen beschäftigen willst, dann macht es auch Sinn das in den Unterricht einzubeziehen.
00:07:14: Dann macht es Sinn aktive Mediennutzungen zu unterrichten.
00:07:18: Es macht Sinn Dinge auszuprobieren, irgendwo in die alltägliche Dinge einzubezielen.
00:07:24: Also es ist einfach unter ein bisschen anderen Voraussetzungen habe ich Die Arbeit da weitergemacht.
00:07:36: Also das heißt wahrscheinlich bin ich bald dreißig Jahre in diesem Feld tätig.
00:07:43: Aber du hast ja Unterrichtskonzepte auch entwickelt, also für Schulen... Alles mögliche
00:07:50: und unmögliche!
00:07:53: Ich habe schon was ausprobiert.
00:07:55: Macht davon einigst?
00:07:58: Ja unser Motto ist so ein bisschen wir verführen, wir bestechen Wir machen versuchen, das Leben einfach zu machen.
00:08:06: Also sozusagen waren auch immer wir Erwachsene Bezugspersonen.
00:08:11: dazu prämieren, einfach den Gebiet den Kindern und Jugendlichen auszuprobieren.
00:08:16: ist es ein Gewinn?
00:08:17: und ob das ist indem es einen Lehrplan gibt also Top Down sozusagen jemand dazu gezwungen wird oder einfach aus Interesse und weil man dass er seine Notwendigkeit anzieht letztlich Beide wie gebraucht ist.
00:08:33: Und, ja, Hauptsache es kommt bei unseren Kindern und Jugendlichen an.
00:08:38: Das ist das Allerwichtigste.
00:08:40: Ja, das ist das allerwichtigeste genau.
00:08:43: Wenn du jetzt mal zurückschaust so auf die Zeit also diese lange Zeit was hat sich da eigentlich am stärksten verändert?
00:08:49: Also du hast ja schon angesprochen dass das bei euch recht schnell gegangen ist mit dem Internet.
00:08:56: aber Also zumindest
00:09:00: das, was wirklich die größte Veränderung in all dieser Zeit ist.
00:09:05: Ist die Mediennutzung der Eltern?
00:09:07: Als ich angefangen habe, hatten wir den Generationen von Eltern, die irgendwie ... Da kenne ich mich nicht aus!
00:09:14: Was mache ich da vor?
00:09:17: So nach dem Wort schadet hinterm passiert nix ein österreichisches Spirichwort.
00:09:24: Und heute haben wir Eltern, die digital aufgewachsen sind.
00:09:28: Die sind in
00:09:30: einem
00:09:31: digitalen Umfeld bereits groß geworden und haben selbst als Kinder- und Jugendliche Erfahrungen gemacht.
00:09:37: Für sie ist das Smartphone und die Digitalmedien einfach ganz ein wichtiger Bestandteil des eigenen Lebens und hatten aber – und das ist oft zu bemerken – selbst keine adäquate Medienerziehung.
00:09:51: Das heißt Sie wenig Rollenbilder auf, die sie zurückgreifen können.
00:09:55: Sie haben wenig Erfahrung wie kann man den Medienerziehung machen?
00:10:00: und sind daher ähnlich ratlos wie ihre eigenen Eltern nur mit sehr viel mehr Wissen?
00:10:08: Ich habe eben in der Vergangenheit gedacht das wird dann super wenn diese Kinder dameligen Kindern Eltern sind weil sie werden Medienerziehung ganz anders, wesentlich vorsichtiger sein.
00:10:22: Sie werden ihre eigene Medienutzung eher gut in den Griff kriegen.
00:10:25: und ich muss sagen wenn ich heute so mehr Elternarbeit anschaue es ist tatsächlich schwieriger geworden weil Eltern auch weniger Zeit haben.
00:10:35: da hat er die Mediennutzung der Eltern mit einem Grund Und die Zugänglichkeit oder das Erreichen von Eltern ist heute tatsächlich noch schwieriger als das in der Vergangenheit war.
00:10:50: Denn wir konnten in, ich weiß nicht, noch vor zehn Jahren ganz gut mit zum Beispiel Videos Eltern online erreichen.
00:11:00: Heute ist das was nicht möglich weil die Algorithmen spielen so Präventionsangebote nicht aus.
00:11:09: ja da tut man viel zu wenig.
00:11:10: Emotionen und Hass und Fake News und so in die Gegend schicken.
00:11:16: Das wird vom Algorithmus nicht belohnt, daher gehen solche Sachen auch nicht viral.
00:11:21: Man erreicht also für die Eltern hier nur erreichen indem man unglaublich viel Geld für Werbung ausgibt.
00:11:26: und wir die solche Tätigkeit machen haben kein Geld, wir haben überhaupt keine Ressourcen im ganzen Gegenteil.
00:11:33: Unsere Ressources werden eher beschränkt.
00:11:41: Oft kämpfen wir auch einfach überleben, manche von unseren Organisationen.
00:11:46: Wenn man so schaut wer das aller tätig ist.
00:11:51: also keine Chance dass ich in TikTok Werbung schalten könnte.
00:11:55: ja dieses Geld brauche ich um Basic Arbeit zu machen.
00:12:01: Das heißt heute Eltern online zu erreichen ist etwas sehr Schwieriges und Und auch das ist also etwas, was sich tatsächlich in diesen Jahren sehr verändert hat.
00:12:17: Wie erreicht ihr dann die Eltern jetzt?
00:12:19: Also ich weiß einen Format eines meiner Lieblingsformate es frag Barbara!
00:12:23: Ich fand es so cool aber das fühlst du nicht mehr weiter
00:12:27: oder?!
00:12:28: Also, wir machen schon immer wieder mal so kurze Videos die dann auf Instagram ausgespielt werden aber eben die erreichen nicht besonders viele.
00:12:38: Das fragt Barbara.
00:12:39: Format funktioniert schon noch zum Beispiel über der österreichische Tageszeitung in der wir eine Kolumne machen zu dem Thema und es funktioniert auch als Witz ganz gut.
00:12:51: ja weil Man kann sich ein bisschen auch lustig machen darüber und das ist natürlich etwas, wenn es um Medien geht was ganz ganz wichtig ist.
00:13:01: Also diese Sachen dürfen nicht zu ernst werden ja und deshalb funktioniert das Format nach wie vor ganz gut.
00:13:08: aber wirklich die Reik zu gehen da vergisst es dass funktioniert definitiv nicht.
00:13:15: Wir erreichen Eltern nach wie vorher bei Elternabend in Schulen.
00:13:19: Also wir haben uns jetzt der Zahlen angeschaut, wir haben das so ein bisschen verglichen.
00:13:22: Seit zwanzig-einundzwanzig sind diese Zahlen von Eltern die an einen Elternamt in der Schule gehen relativ stabil.
00:13:31: also das hat sich kaum verändert.
00:13:33: Das ist eigentlich immer noch ein ganz guter Weg und Medienarbeit ist auch etwas was in diesem Zusammenhang recht wichtig ist.
00:13:43: Stimmt!
00:13:45: Die Konsequenz, also viele... Wir haben ja jetzt hier das JFF und wir haben das SIN.
00:13:53: Und die Annette hat in Garmisch auch eine Annette.
00:13:58: Wie heißt es als Medienwerk?
00:14:00: Medienzentrum Garmesch.
00:14:02: Ja, in Garnisch und Q-Trei in Traunstein.
00:14:08: Wir oder die sind schon auf Insta unterwegs Geht auch Geld rein, also es wird keine Werbung gemacht haben.
00:14:16: Du brauchst nicht jemanden der das macht.
00:14:20: Würdest du dann sagen... Also unnützt jetzt nicht aber...
00:14:24: Nein, nein!
00:14:25: Es macht schon Absurdsinn.
00:14:26: Aber du gehst nicht viral ja?
00:14:28: Du hast nicht die Millionenzuschauende wie irgendwelche Influencer den Reichtum versprechen und morgen kriegst du dann irgendwas Auto.
00:14:42: Das ist einfach der Unterschied.
00:14:44: Ja, ich glaube wir müssen alle die wir in diesem Bereich tätig sehen, müssen wir in den sozialen Netzwerken aktiv sein und auch auftauchen.
00:14:53: aber wir brauchen uns keine Illusion machen dass wir einfach ein Millionenpublikum erreichen können ja?
00:15:00: Nein das geht nicht.
00:15:02: Gibt es bei euch irgendwie hier Bildungsinfluencerinnen mit denen ihr zusammenarbeitet?
00:15:10: Die BildungsinfluencerInnerin, die Sache ist der Deutschsprache Geraum.
00:15:15: Ist eine große Sprachenfabilie und ich würde bei Influenzen und Influencerinnen Da sind recht wenige, die tatsächlich aus Österreich kommen.
00:15:27: Beziehungsweise oft weiß man es gar nicht, wo sie denn eigentlich her sind.
00:15:32: Ich glaube das braucht aber keine Unterschiede machen.
00:15:37: Wir arbeiten alle in Wirklichkeit für den gleichen Sprachenraum.
00:15:43: Ja, ja, okay.
00:15:45: Okay, spannend!
00:15:49: Ich kenne Barbara jetzt schon länger.
00:15:51: Wir haben uns auch lange nicht mehr gesehen, ich habe eine Fortbildung bei ihr in Wien gemacht.
00:15:56: Allerdings damals habe ich meine Defizite in dem Pädagogik entschlüsselt oder entdeckt und hab dann gesagt, ah!
00:16:05: Dann mache ich Geragogik also die Pädagoge für SeniorInnen.
00:16:11: Und da bin ich bei ihr im Wien gewesen und habe da eine Fortbildung gemacht immer nach Österreich rübergekocht.
00:16:21: Also, Österreich als digitales Vorbild.
00:16:25: und während der Fortbildung meines Zweitstudiums in Krems habe ich auch immer gemerkt irgendwie ist da ein anderes... Ja, anderes Verständnis für Digitalisierung und auch eine andere Leichtigkeit.
00:16:40: Also ich glaube es ist mehr die Leichtigheit weißt du?
00:16:43: Ich glaube das was bei den vielen digitalen Projekten, an denen ich auch in diesen vergangenen Jahrzehnten immer wieder beteiligt war wir probieren sehr viel aus!
00:16:52: Wir tun einfach... wir planen nichts erlagt das kann man auch aus einem Nachteil ansehen
00:16:57: sondern
00:16:58: Wir gehen einfach rein und machen und setzen um.
00:17:01: Also ich war auch lange beteiligt an dem Projekt des Schulverbandes, wo an die zwei Hundert Schulen in ganz Österreich illoordentlich ausprobiert haben und da waren immer die Devise ausprobieren schauen was geht, schauen was funktioniert und das was nicht funktioniert ändern und das nächste Jahr wieder ausprobierend.
00:17:19: also weil wir haben ja mit den digitalen Medien immer die Situation kommen und dann sind sie so da.
00:17:28: Da muss man sich schlucken, machen und nutzen und nicht lang um eine dumme Eier mehr.
00:17:33: Und ich glaube das ist etwas was wozu wir hier vielleicht mehr bereit sind.
00:17:41: einfach die ausprobieren und schauen Was geht und was nicht geht?
00:17:45: Und da brauchst du auch eine gewisse Leichtigkeit.
00:17:48: Du darfst keine Angst haben, dass du Sachen falsch machst, weil du machst immer Sache falsch!
00:17:53: Das gehört einfach dazu.
00:17:55: Und was das einmal nicht funktioniert, funktioniert vielleicht in der anderen Gruppe sogar ausgezeichnet.
00:18:01: also es ist deshalb diese Mentalität die wir vielleicht manchmal haben Augen zu und durch, gehen wir und probieren mal aus.
00:18:10: Hier sehr hilfreich weil die digitalen Medien sich auch so rasch ändern wenn du im Moment PI-Unterricht bist.
00:18:18: also du kannst dir ja kein gescheites Workshop-Konzept machen weil zwei Wochen später sind wieder andere Rahmenbedingungen, andere Tools, die Kosten sind irgendwie... Anders.
00:18:29: das Bildbearbeitungstool, dass du vor zwei Wochen als Lieblingsding genommen hast.
00:18:35: Kannst du nicht mehr nehmen?
00:18:36: Weil es spuckt nix aus!
00:18:39: Also du musst in deiner ständigen total Flexibilität eigentlich chaosresistent durch die Situation schwimmen.
00:18:49: und ja und das muss man irgendwie mögen damit muss man umgehen können und ich glaube das ist vielleicht nicht jeder Personssache.
00:19:01: Ja, doch aber das ist euer Vorteil.
00:19:03: also da könnten wir schon viel von euch lernen und auch schauen und die Leichtigkeit auch mit reinbringen.
00:19:10: weil bei uns kommt dann ja lass uns was ausprobieren und dann kommt ja aber pass auf dies.
00:19:17: natürlich muss man die Risiken auch anschauen.
00:19:20: ihr werdet auch nicht alles blind ausprobiert.
00:19:23: aber ich glaube auch uns fehlt ein bisschen der Mut Sachen schneller auszuprobieren und dann auch zu sagen, ja war halt nichts.
00:19:33: Muss man halt was Neues suchen!
00:19:36: Ja, oder war halt unter diesen Rahmenbedingungen nix.
00:19:40: Weil sozusagen Rahmenbedienung können sich auch ändern und dann funktioniert die eine Übung vielleicht sogar sehr gut und die das letzte Mal in der letzten Gruppe nicht funktioniert hat.
00:19:50: also dieses... Die Spür dafür zu entwickeln was auf was kann ich mich denn da jetzt einlassen?
00:19:58: Und was ist jetzt vielleicht hier eher hinterlich?
00:20:01: Ich glaube, das ist da was man so braucht und was halt auch mit der Erfahrung hilft.
00:20:08: Der Nachteil dieser unserer sozusagen Dicke ist relativ wenig Verlässlichkeit.
00:20:13: ja es gibt den Lehrgang x und den Lehrgang y dann gibts vielleicht ein zweimal Dann passt die Rahmenbedingung nicht mehr die Finanzierung ist ausgelaufen Es passiert irgendwas anderes.
00:20:24: also es ist nicht diese Beständigkeit auf der man oft aufbauen kann Weiß ich dann da, ohne gibt es den Ur-Super keine Ahnung, Lehrgagen zu irgendwie ganz tollen digitalen Themen.
00:20:36: Zwei Jahre später ist nicht einmal mehr ihr Gebern vom Personal dort und das Wissen geht auch verloren.
00:20:43: Jetzt
00:20:43: kann man jetzt sagen... Das ist vielleicht wurscht, weil ich sie sehe so schnell lebendig.
00:20:48: Aber schade ist das natürlich schon!
00:20:50: Weil es uns sagt wie diese Lernprozesse gehen.
00:20:52: Ja du hast die Geragogik vorher angesprochen da stecken ja wirklich grundlegend wichtige Konzepte dahinter.
00:21:00: also im Alltag lernt man anders als in der Kindheit.
00:21:05: Im Gegensatz zu Pädagogik, die sich auf den Kinder bezieht, hat andere Hintergrundüberlegungen und Das sind schon sehr grundsätzliche, sozusagen Überlegungen und Grundlagen.
00:21:20: Wo es schade ist wenn die Menschen auch wieder verschwinden und das Wissen verloren geht also?
00:21:28: Es hat diese Leichtigkeit auch durchaus Nachteile.
00:21:33: Ja ja das stimmt.
00:21:35: aber dann mit der Gerakorie fand ich einige Workshops für Jugendliche und nicht, naja das wird ja da nicht so anders sein.
00:21:45: Und dann ich glaube du hast gefragt was ist bei diesen Workshop wichtig?
00:21:50: Dann habe ich halt aus meiner Erfahrung gesagt natürlich Spaß, Spaß!
00:21:55: Und dann hat aber Barbara aufgelehrt nein Spaß kommt in diesem Workshop auch vor.
00:22:01: Aber Wissensvermittlung steht ganz ganz weit oben.
00:22:07: Seniorinnen brauchen
00:22:10: Mehr
00:22:10: Wert wollen Ihre Fragen beantwortet bekommen und Spaß kommt an zweiter Stelle.
00:22:17: Es kommt zu Implicit mit.
00:22:19: Das Wichtigste ist, dass das Wissen da sich aufnebe jetzt sofort verwertbar ist.
00:22:25: Ich möchte lernen.
00:22:26: wie kann ich die WhatsApp-Nachrichten an meine Enkelkinder so schreiben?
00:22:30: Dass sie mir auch zurückschreiben?
00:22:32: oder es ist kein Wissen, dass ich irgendwann mal vielleicht brauchen kann, so wie das bei Kindern ja durchaus.
00:22:38: Sie lernen in der Schule irgendwas was sie vielleicht irgendwo brauchen können Aber in der Gerakogik ist es sofort Anwendbares Wissen.
00:22:47: Und über Spiele lernen ist zum Beispiel dieser Zielgruppe gar nicht beliebt, weil spielen ist etwas anderes Spiel ist nicht Lernen.
00:22:56: also die haben einfach diese Generation hat ja eine anderen Lernerfahrung und daher ist das was wir bei den Kindern dauernd machen so dass wir über Spielerwissen beibringen Etwas das Gruppe der Älteren manchmal gar nicht funktioniert.
00:23:14: Es gibt auch welche, die spielen ihr sich gerne eher so.
00:23:17: es gibt immer Ausnahme, dass ist nicht für alle beeingemeidbar war.
00:23:21: ich muss einfach überlegen wenn ich einen Lehrprozess gestalten oder Plane mit wem habe ich zu tun?
00:23:29: und zum Beispiel ein Wettbewerb ja etwas was hilfreich ist.
00:23:34: das wird bei den Jugendlichen wenn ich in Jugendlichen mit drei bis fünfzehn Jahren super funktionieren, das allerbeste sein was sie eigentlich motiviert und bei den älteren Lernenden in der nachberuflichen Lebensphase, weil ich vielleicht solche Widerstände haben dass sich mit nassen Fetzen hinaus getragen werde.
00:23:54: Also deshalb muss ich mal gut vorher überlegen.
00:23:58: Ja extrem wichtig wer sitzt vor einem?
00:24:03: jetzt habe
00:24:04: Social Media, das geistert ja wieder rum und die EU will ja da auch wieder was machen.
00:24:11: Australien war ja Vorreiter und dann sind ja mehrere nachgezogen mit Social Media-Verbot Und du beschäftigst dich ja täglich mit den Auswirkungen der sozialen oder der social media Accounts.
00:24:26: Jetzt ist ein Verbot aus deiner Sicht der richtige Weg Oder ist es eher ein politisches Signal?
00:24:33: Was meinst du?
00:24:35: Naja, das ist ja deshalb nicht weniger schlecht.
00:24:38: Also als Social Media-Verbot bedeutet, dass man den Plattformen zeigt, dass das was sie im Moment tun, nicht passend ist weil es Kinder und Jugendliche schädigt.
00:24:49: Und Sie einen Angebot setzen müssen, dass Kinder und die Jugendlichen nicht schädigen.
00:24:53: Mir Jugendliche in der letzten Jahr mehr und mehr erzählen und immer dramatischer erzählen Die Erwachsenen hören uns nicht zu.
00:25:05: Sie beachten uns nicht, sie nehmen uns nicht wahr und sie reden nicht mit
00:25:11: uns.".
00:25:12: Das hat vielfältige Gründe.
00:25:14: die Schule ist ein Ort wo es wirklich viel Druck gibt.
00:25:20: das hat nach Corona eigentlich nicht nachgelassen.
00:25:25: Es ist eine Spur, wenige es dann eher so.
00:25:28: politische oder religiöse Radikalisierung.
00:25:34: Eine ähnliche Folge davon kann man sagen das ist ja für alle Altersgruppen wichtig und wir müssen in der Plattform wieder zuzwiegen Für alle Altesgruppen ein gutes Angebot zu machen und nicht nur für eine beschränkte.
00:25:50: Jetzt sind aber Kinder- und Jugendliche natürlich eine besonders unschützenswerte Gruppe, auch in der Entwicklung befindlich bedeutet dass ich hier Schaden anrichten kann.
00:26:02: nicht so einfach wieder gut zu machen ist.
00:26:06: Und daher wird natürlich auch aus dem Jugendschutzgedanken gut dran beraten sind, diese Zielgruppe unter den besonderen Schutz zu stellen und daher auch dann Gesetze auf dieser Art und Weise diskutieren und überlegen.
00:26:21: wir können überhaupt ausschauen was in welcher Alter sinnvoll oder alle sind die, die jetzt im Moment passieren.
00:26:28: Die EU-Ebene haben wir ja so einen Stufenplan bis dreizehn gar keinen Zugang zu Social Media.
00:26:35: zwischen dreizehnt und fünfzehn so eingeschränkte Accounts und über fünfzehnten dann Accounts, die allen zur Verfügung steht mit allen Funktionen.
00:26:45: und in Österreich ist die Forderung ein bisschen anders.
00:26:49: da ist es bis vierzehn die Verlegungen keine und ab vierzehnte Sehr wohl die Möglichkeit des Zugangs zu Social Media.
00:26:59: Das ist ein etwas anderer Zugang und man kann es sagen, naja das wäre das eine Gescheite weil es ist praktikabler.
00:27:07: Weil für die österreichische Schellenlösung habe ich nur einen Stichdatum da muss mich nur um euch das Verifikation kümmern Aber nicht auch noch unterschiedliche Konten und Eltern, die da begleiten.
00:27:19: Und ich weiß nicht was müssen... Man könnte auf der anderen Seite sagen dass das EU-Modell natürlich besser den Entwicklungsstufe von Kindern und Jugendlichen angepasst ist und vielleicht Lebensrealitätsnäher ist.
00:27:31: Also so haben diese Wege natürlich alle unterschiedlicher Vor- und Nachteile, man kann auch sagen bei uns in Österreich ist dieses Alter vierzehn ganz wichtig.
00:27:44: Weil wir haben ja einen Wahlenalter ab sechzehn für alle Wahlen.
00:27:48: das ist keine anderen europäischen Land soweit ich weiß so Und es ist von der gemeinsamen Ebene bis zur EU-Wahl alles ab sechzehn.
00:27:58: Das heißt, es ist wichtig dass die Jugendlichen wenn sie zur Wahl gehen auch umgehen können mit den für Sie wichtigen Informationskanälen.
00:28:08: Deshalb ist bei uns in Österreich das Alter vierzehn in der Diskussion Obwohl die natürlich berechtigte Kritik daran ist, die Hirne sind mit Vierzehn nicht so ausgebildet.
00:28:20: Dass man das schon wirklich alles in einen Konsequenzen abchecken kann.
00:28:26: Das wäre also eher entwicklungspsychologisch erst mit Sechzehn Jahren.
00:28:30: Also, die Dinge widerspreche ich.
00:28:32: Die sind gar nicht so einfach einzuordnen und ich glaube es geht auch nicht wirklich immer nur um konkret die Jugendlichen, die heute unter vierzehn sind aber schon auf Social Media unterwegs sind.
00:28:45: Die werden sich ehrlich ihre Wege finden falls ihnen das wichtig genug ist nach den Kraftkräften von solchen Gesetzen den Zugang zu Social Media weiter zu haben, dass sie hier Australien, wo man das ja ganz genau sieht.
00:29:05: Nicht zuletzt werden ihre Eltern und großen Geschwister ihnen dabei behilflich sein für meine Vermutung und Unterstellung.
00:29:15: Ganz wichtig und ganz entscheidend ist, da sind die heute null bis dreijährigen Kinder.
00:29:23: Diese Zielgruppe erleben bereits heute ganz große Entwicklungs- verzögende Rahmenbedingungen.
00:29:33: Wir haben ganz massive Probleme mit den Kindern in dieser Altersgruppe aufgrund ihrer digitalen Mediennutzung, das sind Sprachentwicklungsstörungen, da sind motorische Spätentwicklungen.
00:29:51: Das sind so Sachen wie, dass Kinder wenn sie in die Schule kommen, sich nicht schnell genug an und ausziehen können um zum Beispiel im Sportunterricht teilnehmen zu können.
00:30:00: Und das geht bis dahin, da es zwei jährige Kinder gibt Diese Muskulatur im Gesicht nicht ausbilden, weil niemand je mit ihnen gesprochen hat.
00:30:14: Weil sie immer nur vor einem Kastrisch gesessen sind.
00:30:17: Wir haben in dieser Altersgruppe wirklich, wirklich ganz große Probleme und wenn wir da nicht hinschauen Und wenn wir hier nicht Aufklärung machen und weil wir hier nichts verdeutlichen was für Nicht wieder gut zu machen des Schäden passieren Dann haben wir das in Zukunft, in allen Bereichen wirklich ganz große Probleme.
00:30:43: Das heißt für diese Altersgruppe zu sagen, hoff, ein Social-Videoverbot gilt auch für deine zweijährige Tochter.
00:30:50: du kannst sie nicht einfach von YouTube oder Netflix etc.
00:30:53: abstellen nur weil du im Frieden auf Instagram sein möchtest.
00:31:00: ich bin jetzt böse ja
00:31:02: Aber da
00:31:03: in dieser Altersgruppe macht dieses Verbot wirklich Sinn.
00:31:08: Weil hier müssen wir Aufklärung machen von null bis drei, möglichst die Bildschirme weg und nicht nur die Bild-Schirme auf die Kinder schauen sondern auch die Handys der Eltern Die Smartwatches der Eltern, die die Konzentration der Erwachsenen Bezugspersonen abziehen, die Kinder als Konkurrenz empfinden Und die einfach diese Entwicklungsverzögerungen mit sich bringen.
00:31:35: In dieser Altersgruppe macht das Social Media Verbot viel mehr, hat es viel mehr Bedeutung aus meiner Einschätzung als jetzt wirklich bei den Jugendlichen und dies ja so mal vermeintlich geht.
00:31:48: Okay.
00:31:49: Es ist ja schwierig.
00:31:50: jetzt, ich meine das ist ja wirklich auch muss man natürlich anschauen welche Gruppe jetzt von den kleinen Kindern und ihre Eltern?
00:32:00: Was ist jetzt mehr?
00:32:01: Schauen die Kinder mehr rein oder beides?
00:32:05: Und die Eltern sind natürlich auch völlig abgetaucht im Handy.
00:32:14: dieser Gesichtsausdruck, der dann ja auch so einfriert und da die Kinder versuchen ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.
00:32:22: Und versuchen das auf ihre Art und Weise was ja auch immer so die Problematik ist.
00:32:28: aber es ist denn nicht dann doch vielleicht mehr so dass die Eltern sehr abtauchen und mit ihren Kindern nicht sprechen?
00:32:45: Die Mischung sind ja nicht nur älter, das sind insgesamt die erwachsene Bezugspersonen der Kinder.
00:32:51: Das kann man nicht nur auf die Eltern beschränken, die einfach an anderes Medien verhalten haben, die selbst sehr viel intensiver mit digitalem Medien zu tun haben und sich auch schwer tun.
00:33:06: Das hätte ich wegzulegen, weil es so ein ganz wichtiger Körperbestandteil von Ihnen selbst ist.
00:33:13: Wir konnten in den Vorbereitungen zum kommenden See für Internet-Day am Februar, das wird der neunte Februar sind, wir haben dieses Medienverhaltung bei allen Jüngsten aus unseren Schwerpunkten bei uns in Österreich Und wir bereiten gerade eine Studie vor.
00:33:33: und in den Fokusgruppen, in der Vorbereitung zu dieser Studie konnten wir drei Kernpunkte sehen.
00:33:41: Wir sehen ein Unwissenheit bei Eltern über diese schädlichen Auswirkungen.
00:33:46: Es ist im Eltern nicht bewusst oder in der wachsenden Bezugspersonen wie
00:33:52: ganz
00:33:52: konkret sie ihre Kinder schädigen dadurch.
00:33:56: Ja das ist ja nur einmal ganz kurz Es ist einmal ganz kurz, aber das ist hunderttausendmal am Tag.
00:34:02: Einmal ganz kurz!
00:34:04: Dass sie sich ablecken lassen und dass sie ein Kind in einer Ausnahmesituation vor dem Gerät setzen.
00:34:13: Also es ist Unwissenheit.
00:34:14: was sind tatsächlich die Auswirkungen von dem Sprach?
00:34:19: Verhalten die kognitive Entwicklung, die sich ändert und eben körperliche Schädigungen und Folgen.
00:34:29: Der zweite Punkt ist eine Unsicherheit.
00:34:32: Unsicherkeit im eigenen Erziehungsverhalten, darf ich mein Kind einschränken?
00:34:39: Muss sich diese Grenze so sein?
00:34:40: Ich bin nicht ein fürchterlicher Elterteil wenn ich meinem Kind nicht erlaubt wiederzuschauen und das drobt in der Gegend herum.
00:34:48: Zu dieser Unsicherigkeit gehört auch dass wir als Gesellschaft kinderfeindlicher geworden sind.
00:34:54: Wir tolerieren nicht mehr, dass Kinder sich wie Kinder verhalten.
00:34:59: Wenn ein zweijähriges durch einen Lokal läuft, schauen Pausen, Blicke hin und töten mit den Blicken die Eltern.
00:35:06: Wieso hast du das nicht im Griff?
00:35:08: Wieso kannst du dein Kind dicht ruhig stellen?
00:35:10: Es wird nicht mehr akzeptiert, dass kinder einfach wie Kinder sind, sich bewegen wollen, herumlaufen laut sind... tolerieren wir nicht mehr.
00:35:23: Und das bedeutet für vor allen Dingen Elterngruppen, die sich ohnehin nicht so gut angenommen fühlen vielleicht weil sie zum Beispiel mit grandischen Hintergrund haben oder aus sozioökonomischen Gründen, oder hinweg zu den Gewinnern in der Gesellschaft gehören.
00:35:43: Dass sie sich noch weniger trauen und dass ihre Kinder auffällig sind.
00:35:49: Sie haben Angst, dass die Kinder weggenommen werden etc.. Aus der Kinder- und Jugendhilfe in Österreich hat mir dort arbeitende Frau die Elternberatung erzählt, dass ihr die Eltern in der Beratung erzählen, dass sie den Kindern das Handy zu Hause geben.
00:36:11: Weil sie Angst haben ... Die Nachbarn rufen die Polizei weil die Kinder laut sind Und das kommt auch vor.
00:36:19: Dann haben sie als Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen dazu übergegangen, dass sie einen Elternfolder gemacht haben.
00:36:25: Den sie den Eltern mitgeben und sagt wenn die Polizei kommt dann druckst du in diese folder in die Hand und sagst ja ich bin eh bei der Elterberatung von einer Kinder-und Jugendhilfen Und weißt das da den Kindern zwischen... Ich glaube das ist in dieser Stadt zwischen sechs in der Früh und zwanzig Uhr am Abend laut sein dürfen.
00:36:47: Das dürfen Kinder.
00:36:49: Da kann die Polizei kommen, was sie will.
00:36:52: Kinder dürfen in dieser Zeit laut zu Hause sein und ich finde das
00:36:58: ganz
00:36:59: bürterlich.
00:36:59: die Vorstellung dass Eltern ihre Kinder zuhause ruhig stellen wollen weil sie Angst haben dass die Nachbarn die Polizei rufen.
00:37:09: Das ist wirklich eine Gesellschaft in der wir leben die wenig Wertschätzung für die Bedürfnisse von Kindern hat.
00:37:18: Also das gehört doch zu diesem zweiten Block der Unsicherheit von Eltern dazu, also da ist einerseits Erziehung aber auch wie lasse ich bei den Kinder groß werden?
00:37:29: Was für einem Raum gebe ich ihnen?
00:37:31: Lass ich sie alleine!
00:37:32: hinaus auf die Straße, auf den Spielplatz geht oder kriege ich dann vor, dass ich schlechte Eltern bin?
00:37:38: Wenn meine Kinder alleine draußen in der Gegend herumziehen.
00:37:42: Das ist dieser Zeitepunkt der Unsicherheit.
00:37:44: und das dritte Punkt was wir hier sehen ist das Elternalternativenfehlen.
00:37:49: Es geht das Wissen verloren.
00:37:51: wie lese ich ein Buch vor?
00:37:53: Wie tue ich das überhaupt wenn es ein Buch gibt?
00:37:56: aber das ist ein Wissen das nicht bei überall vorhanden ist?
00:38:01: Wie es funktionieren diese Fingerspiele?
00:38:04: Was kann ich tun mit einem Kind, wenn ich irgendwo warten muss?
00:38:08: oder es ist halt Fahrt außer dem Kind das Smartphone in die Hand drücken.
00:38:13: Was gibt's da überhaupt für Ideen?
00:38:15: also diese Alternativen wieder wäre ins Bewusstsein zu rücken.
00:38:20: Und das ist sozusagen dieser dritte Punkt, also ... Das Unwissen bekämpfen die Unsicherheit Eltern hier wieder Sicherheit zurückgeben sie zu stärken auch in dieser Erziehungsaufgabe und Alternativen aufzeigen, die man einfach mit Kindern tun kann und die ältere Generationen ja sehr wohl haben.
00:38:44: Oma und Opa kennen diese Kinderspiele noch.
00:38:48: Und Oma, Opa oder Umstände lesen auch noch ganz gern vor, dass also vielleicht diejenigen in der jüngeren Generation nicht mehr ganz so verbreitet sind.
00:38:58: Also hier auf diesen Austausch zwischen den Generationen – das müssen ja jetzt sich die eigenen Opa und OPA sein!
00:39:05: Das könnte auch die Nachbarn sein in der Umgebung.
00:39:09: Also diesen Austausch da auch zu stärken, damit die heutigen Elterngenerationen, die unter wirklich oft schwierigen Situationen Eltern sind es eine Spur leichter haben.
00:39:24: Früher hat man gesagt du brauchst den ganzen Dorf um ein Kind aufzuziehen.
00:39:28: Und heute ist dieses Dorf uns sehr oft abhandengekommen.
00:39:33: Das sind Eltern, die ja oft da sehr alleine sind und die wenig Unterstützung haben auf denen unglaublich viel Druck lastet und wo das natürlich völlig verständlich ist dass sie auf alle die hilfreiche Dinge zurückgreifen nicht sozusagen im Sinn haben ihre Kinder zu verschädigen, sondern einfach den Tag zu verstehen.
00:39:56: Und da brauchen wir andere Rahmenbedingungen, dass diesen Tag überstehen besser gelingen kann.
00:40:03: Es gibt ganz gute Beispiele von Eltern, die das anders machen.
00:40:07: Die da auch andere Wege gehen und es sozusagen hier eine Medienerziehung in diesem jungen Alter machen können oder dass da digitale Medien also das Ruhigstellen vor dem Smartphone eine Rolle spielen muss.
00:40:22: Und was uns diejenigen, die in dieser Zielgruppe viel arbeiten sagen, sind die Eltern, Die einfach viele soziale Kontakte haben ein Blätter selbst oder die Kinder haben, wo es einen miteinander gibt.
00:40:40: Also das ist wieder das Dorf, dass das Kind braucht um das Kind zu erziehen und was auch die Beobachtung ist, dass nicht eine Frage vom Bildungshintergrund ist keine Frage von von Sprachkenntnissen, sondern das Schaff eines guten sozialen Umfeldes eigentlich in allen Probierungen gut gelingen kann.
00:41:07: Und ich glaube da könnten wir auch vieler zu beitragen indem man so ein soziales Miteinander unterstützt und einfach vielfältige Gelegenheiten bringt damit es zu diesem Miteinander auch kommen kann.
00:41:26: Angebote habt ihr denn dann?
00:41:28: Das wollte ich auch fragen.
00:41:31: Ja, die haben jetzt weniger wir als diejenigen, die mit den Familien direkt arbeiten.
00:41:38: das ist bei uns in Österreich sehr oft im Umfeld der jeligen Organisationen, die wir als Kinder- und Jugendhilfe bezeichnet würden.
00:41:47: das sind zum Beispiel die frühen Hilfen oder es sind die die Familie Beratung machen, die so Elterncafés anbieten oder so ähnliche, einfach sehr niederschwellige Möglichkeiten zur Zusammenkunft.
00:42:03: Und das sind die wirklichen Erfolgsmodelle, wo Menschen in dieser ähnlichen Lebensphase zusammenkommen können und sich austauschen können.
00:42:17: Das stärkt dann auch die Kinder.
00:42:21: Toll!
00:42:23: Weil Annette und ich, wir sind ja bei Kita Digital.
00:42:26: Wir sind da in den Kitas unterwegs.
00:42:30: Und auch Grippen sind Teil unseres Programms und wurden das letzte Mal noch mal nicht den Fokus, aber wurde noch einmal gesagt Ja okay, sollten wir auch nochmal einen Auge draufwerfen.
00:42:43: Aber wir haben auch Angebote für so Grippenkinder.
00:42:50: Aber wenn du, also so krass habe ich das jetzt noch nie wahrgenommen.
00:42:55: Es wurde mir jetzt auch... aber ich kann mir da schon vorstellen dass der Druck, der soziale, die gesellschaftliche Druck auf diese Familien oder auf Familien extrem gewachsen ist und Kinder müssen funktionieren und dürfen nicht mehr Kind sein wie du es schon gesagt hast.
00:43:13: Also wir haben das Problem.
00:43:16: Also bei uns ist ja nicht so Kinderreime oder wie lese ich vor, sondern bei uns im Fokus digitale Medienkompetenz.
00:43:26: Was kann ich mit Kindern Sinnvolles
00:43:29: machen?
00:43:32: Findest du dann diese Herangehensweise Es ist sinnvoll oder eigentlich kann man ja da auch mit anderen Sachen auch andocken und wir sind ja dann in diesem
00:43:42: Teil.
00:43:43: Das müssen ja nicht Bildschirme sein, nicht?
00:43:45: Also es gibt ja diese Bebots die ich programmieren kann oder es gibt ganz viel auch mit Audio-Ticken, ich weiß nicht dieser Todibox oder ähnliche Sache die Tipptäuschstifte, die ich selbst besprechen kann.
00:44:00: Also auch alles das wo ich selber Medienerzeugnisse mache, das sind ja durchaus sinnvolle Dinge.
00:44:09: also ich würde jetzt nicht sagen dass du deshalb überhaupt nichts Digitales Sinnvolles mit den ganz Kleiden machen kannst.
00:44:16: aber Bildschirmes sollte man einfach wirklich eher zurücktränken oder?
00:44:22: Weil
00:44:23: hier in diesem Alter noch In der Lage ist, das entsprechend zu verarbeiten und richtig zu erkennen.
00:44:32: Diese Zweidimensionalität ist für ein Kind zweitdimensionale.
00:44:37: Und es ist auch der Punkt... dass der Bildschirm ja nie zurück reagiert, außer ich tue jetzt Video-Chat mit der Oma.
00:44:47: Dann reagiert die Oma mir zurück.
00:44:50: Aber gerade wenn man Kinder in diesem Alter hat weiß man das kann vielleicht zehn Sekunden gut gehen und dann interessiert das Kind eh die Opa nicht mehr und es rennt weiter und geht mit ihr was anderes spielen.
00:45:01: Und die Omas beleidigt, dass das Kind nicht mit ihr chatten will.
00:45:04: Das ist ein Klassiker!
00:45:09: Ich glaube, dass man schon die eine oder andere Anwendung auch finden wird.
00:45:14: Aber das ist vielleicht weniger Tige sein werden, die in dieser ganz jungen Gruppe interessant sind.
00:45:22: Vielleicht ist es mehr das Mittelbare?
00:45:27: Nimm z.B.
00:45:27: Ausmalbilder, also ich bin dreijähriger und fahre mal an mit dem Malen und eine Stift zu halten und diese Dinge.
00:45:40: Und das macht nicht allen Kindern Spaß!
00:45:43: Es gibt ja viele Kinder und das zählt auch die Lehrenden wenn die Kinder in die Schule kommen dass sich alle Kinder in Wirklichkeit gescheitern stifthalten können.
00:45:54: Ich kann aber zum Beispiel mit KI ganz wunderbar Ausmalbilder machen, die ganz konkret auf dieses eine Kim zugeschnitten sind.
00:46:02: Also das Ausmal-Bild wo das Lieblingstier genau dieser Umgebung, wo man selbst ist zum Beispiel zu sehen ist.
00:46:13: also viel mehr personalisierte Dinge die man auch mit den Kindern überlegen kann, was willst du denn für ein Ausmarktbild?
00:46:21: Und wir müssen halt dann im Prompt dazu schreiben okay das ist für einen zweijähriges Kind bitte.
00:46:25: Das muss ganz großflächig sein oder gut erkämen war.
00:46:29: also wie auch immer entsprechend darf nicht jetzt ein kleines fieseliertes Tausend Dinge da auf dem Bild zum Beispiel hat.
00:46:37: ja so dass sind ja Sachen die wir tun können und dann ausdrücken Entsprechend schön gestalten, was mit zwei, drei Jahren wie das Kriegse-Kraxe bezeichnet würden.
00:46:52: Aber trotzdem lernen sie den Stift halten.
00:46:55: Also was ja durchaus etwas Wichtiges ist und diese Mischung also Analogen und Digitalen ist da sicher etwas Wichtiges und Tiefreiches?
00:47:08: Ja toll!
00:47:12: Ich glaube, ich gebe an Janette.
00:47:16: Ja genau also ich komme mal auf die Jugendlichen zurück.
00:47:21: oder erst kurz noch eine Bemerkung weil wir ja auch bei uns bezüglich der Der kleinen, der in null bis dreijährigen haben wir da ja auch so ein bisschen eine kleine Kampagne jetzt zumindest gerade vom IFP.
00:47:40: Wo einfach so ne Broschüre auch ausgeteilt werden kann.
00:47:44: was macht es wenn du dein Handy als Eltern ständig also wenn du deinen Blick darauf und wie sieht dein Blick aus?
00:47:53: Wenn du darauf schaust und was macht das mit deinem Kind?
00:47:57: Also da gibt's schon bei uns erste, also zumindest in Bayern jetzt mal so ein Anfang wo Eltern da auch mal drauf hingewiesen werden.
00:48:08: Ich glaube auf eine sehr angenehme Art und Weise auch und ich weiß nicht wie weit das jetzt an die Eltern kommt aber das wäre zumindest auch schon mal sowas in die Richtung.
00:48:18: Aber kommen wir doch nochmal auf die Jugendlichen zu sprechen weil du sprichst ja auch viel mit Jugendlichen direkt oder?
00:48:27: Ja
00:48:28: genau!
00:48:29: Ja, und was... Was kannst du denn sagen?
00:48:34: Was kriegen Erwachsene zum Beispiel oft gar nicht so mit.
00:48:36: oder wie können die Jugendliche einschätzen.
00:48:39: Also ich habe manchmal das Gefühl, wir Erwachsenen trauen ihn vielleicht auch gar nicht zu und eigentlich wissen sie schon viel mehr.
00:48:47: Wenn man genau hinhört dann kann man das ja auch mitkriegen und wir geben ihnen auch glaube ich zu wenig auf Stimme.
00:48:54: also dieser Punkt Teilhabe den lassen wir vielleicht auch manchmal gar nicht dazu weil wir auch immer denken Wir wissen hier auch viel mehr usw.
00:49:02: Und wichtig wäre es, was erzählen Jugendliche eigentlich?
00:49:06: Was Erwachsene so gar nicht mitbekommen.
00:49:10: Genau dem Punkt den du ansprichst das ist auch etwas, was mir Jugendliche in der letzten Jahr mehr und mehr erzählen und immer dramatischer erzählen die Erwachsenen hören uns nicht zu sie beachten uns nicht sie nehmen uns nicht wahr und sie regen nicht mit uns.
00:49:33: Das hat vielfältige Gründe, ja?
00:49:35: Die Schule ist ein Ort wo es wirklich viel Druck gibt.
00:49:41: das hat nach Corona eigentlich nicht nachgelassen.
00:49:46: Es ist eine Ort wo unglaublich viel passiert und wenig Entlastendes passiert.
00:49:55: Und dieser Aufruf Erwachsene hört uns zu Beteiligt uns, bezieht uns ein in diese Dinge.
00:50:04: Es ist unsere Welt!
00:50:07: Wir werden damit leben müssen was ihr jetzt hier plant.
00:50:12: Das ist ein Appell der geht total da rein beim einen Ohr und daraus beim anderen Ohr Und das ja irgendwie haben sie das immer gesagt.
00:50:23: ich glaube das gehört zu Jugendlichen dazu dass es sich nicht gehört fühlen.
00:50:27: Aber mein Eindruck ist, dass das tatsächlich viel mehr wird.
00:50:31: Dass dieser Appell an uns immer lauter und immer eindringlicher wird.
00:50:38: Gerade jetzt in der Debatte rund um Social Media habe ich das vielfältiger lebt aber auch schon davor.
00:50:45: Wir haben einen Format rund um die Save Internet, wir machen eine große Fachkonferenz für Erwachsene Bezugspersonen Und die wird zur Hälfte von Jugendlichen gestaltet.
00:51:00: Die dauert vier Stunden, zwei Stunden laden wir hier Kino-Speaker-Eide und zwei Stunden gestalten die Jugendlichen.
00:51:08: Das brachen jetzt glaube ich das vierte Mal... Nach dem letzten mal hat zum mehr der Jugendliche gesagt, da hat eigentlich nach jeder dieser Konferenzen irgendeine immer zu mir gesagt, das war das erste Mal dass wir jetzt Erwachsene mit ungeteilte Aufmerksamkeit zugehört haben.
00:51:28: Zwei Stunden lang haben sie uns zugehört und sie haben uns nicht unterbrochen, sie waren interessiert an dem was wir sagen.
00:51:36: das ist mir noch nie passiert.
00:51:39: Und im also eine der Jugendlichen im letzten Jahr die hat die habe ich dann ein bisschen mehr dazu ausgefragt.
00:51:48: wie kann es eigentlich sein dass ihr diesen Eindruck bekommt?
00:51:52: und sie sagt ja es ist einfach Der Druck wird der Erwachsene so groß, dass es nicht zu den Situationen kommt und die werden nicht hergestellt künstlich.
00:52:03: So wie wir das auf dieser Fachkonferenz gemacht haben.
00:52:06: Und dadurch passiert das nicht.
00:52:09: Das heißt was auch immer dann wieder Jugendlichen zu geben.
00:52:16: Wir ihnen eine Stimme und sind wirklich interessiert an dem was sie uns zu sagen haben.
00:52:24: Was ich dann so Mitbekommen sind manchmal total erschütternde Dinge.
00:52:30: Es zum Beispiel zu Gewaltformen kommt, wo ich mir vor zwei Jahren noch nicht vorstellen konnte wie das sein kann.
00:52:38: Dass Jugendliche auf eine andere jüngerliche Person so einwirken dass es um Suizid treiben oder zur Selbstverletzung vorm Bildschirm.
00:52:49: Das unterstützen fast gleiche Allträger.
00:52:52: Es sind Gefalltformen die einfach für mich unvorstellbar sind, wie Menschen das aneinander antun können.
00:53:02: Und in dem Fall sind es Jugendliche, die sich das gegenseitig antun könnten.
00:53:07: Das sind so die Dinge, die unter dem Thema White Tiger oder Simsex for the Com-Netzwerk nihilistische Extremistische Gewalt sozusagen gefasst werden.
00:53:19: Das ist eine vielleicht neue Form Aber es ist extrem brutal.
00:53:26: Und hier sind jugendliche Täterinnen und Erpressen andere Jugendliche zum Gewalttaten, also dass wir als Erwachsene hier nicht zuhören wollen, dass wir das gar nicht wahr haben wollen was da passiert?
00:53:44: Das ist ja der andere Sache, das persönlich verstehe ich das weil das ist wirklich belastend.
00:53:50: aber gedürfen das sich tun.
00:53:51: Wir müssen Ihnen zuhören.
00:53:54: Und es gibt so viele Situationen, wo Kinder und Jugendliche problematische Allensituationen hineingeraten.
00:54:02: Und viele dieser haben einfach den Hintergrund dass Kinder- und Jugendlichen keine Wertschätzung und Beachtung und Anerkennung durch Erwachsene in ihrem realen analogen Umfeld haben.
00:54:17: Es sind keine erwachsenen Tat, die sie toll finden.
00:54:21: Sie kriegen nur Kritik und Abwertung.
00:54:27: Und wenn sie nach Bestätigung suchen, dann kann es einfach passieren dass sie online auf Betrüger, Appresser usw.
00:54:39: Menschen, die den Unterdrück setzen früher oder später nach einem anfänglichen Love Bombing das natürlich sehr angenehm ist dann auf die hereinfallen.
00:54:49: Wenn jede erwachsene Person von uns einem Kind zeigt, es ist super dass es dich gibt!
00:54:58: Ich bin interessiert an dem was du mir zu sagen hast.
00:55:02: ich höre dir jetzt zehn Minuten einfach zu wenn jede erwachsenen Personen von uns das macht mit einem kind.
00:55:12: da habe schon total viele Kinder erreicht weil es gibt weniger Kinder als Erwachsene.
00:55:17: Da würde jedes Kind mindestens zwei, drei Erwachsene mit genau so einer Wertschätzung irgendwie konfrontiert werden.
00:55:27: Wir haben vielleicht am Anfang nicht gescheitert damit umgehen können, weil sie es gar nicht gewohnt sind.
00:55:32: Aber wir würden es weniger wahrscheinlich machen, dass die Kinder auf diese Betrüger jährigen Alters, jährigem Geschlecht, jeglicher im Hintergrund reinfallen müssen!
00:55:45: Ob das jetzt Cyber-Grooving ist, oder ob es diese nihilistischen Gewaltformen ist.
00:55:51: Ob's klassischer Internetbetrug ist – ganz egal!
00:55:55: Es kann ja viele Formen sein in der Auswirkung.
00:55:59: Wenn wir einem Kind zeigen, dass es toll ist und es sich gibt.
00:56:04: Und es interessiert mich was so plus ich nehme Anteil an deinem Leben.
00:56:10: Du hast Dinge die ich nicht habe
00:56:14: Dann
00:56:14: hilft das den Kindern und die Jugendlichen.
00:56:17: Und zu einem Thema können wir das ganz konkret machen, weil da haben wir alten Wurscht wie alte wirklich sind ohnehin keine Ahnung und das ist KI generierte Bilder.
00:56:30: Wir älteren Generationen und das beginnt ungefähr ab dreißig so bei der Erfahrung nach sind nicht besonders gut in der Einschätzung, wann ein Bild KI-generiert ist und wann nicht.
00:56:44: Kinder und Jugendliche, weil sie so viel schon gesehen haben sind im Wegen sehr gut darin also herzugehen und zu sagen was ist mit dem Bild?
00:56:54: Ist es KI generiert oder ist das nicht?
00:56:57: Und dann mehr auf ihre Expertise vertraut als zu glauben dass wir eine Ahnung haben.
00:57:01: Weil ganz ehrlich, wir haben keine Ahnung.
00:57:04: Wir haben kein Bauchgefühl dafür und wir können es nicht einschätzen.
00:57:08: Wir können uns die fünf Kriterien, die wir irgendwo gelesen haben vielleicht herholen und dann schauen wie ist da jetzt dieser Ausschnitt?
00:57:17: Ist das irgendwie unlogisch?
00:57:19: Aber wir haben keinen Bauch gefühlt!
00:57:20: Und die Kinder haben dieses Bauch-Gefühl.
00:57:23: Das ist also ein gutes Thema wo wir ins Kinder herfischen können und sagen hilft man Ist das ein KI-generiertes Bild oder ist es das nicht?
00:57:31: Und damit zeigen wir schon, dass wir sehen hier haben sie Kompetenzen.
00:57:36: Hier ist jemand der schätzt diese Kompetensen auch und nehmen sich ernster und wir können gut auf weitere Gespräche zu was auch immer Teebeerlaubt sind Spiele oder was so für Inhalte in den sozialen Netzwerken herumgucken, was es für neue Trends nach Six Seven gibt Und so weiter.
00:57:59: Also das sind dann die, wo wir wirklich von ihnen profitieren können.
00:58:04: Ja, aber das ist das gleiche hat auch die Professorin Beraneck, wie wir es letzte Mal hatten von der Hochschule in München.
00:58:15: Die hat auch gesagt sie hatte ein Workshop oder ich glaube Kinder Uni zu Gaming oder irgendwie was und Da ist auch ein Kind zu ihr gekommen.
00:58:26: Oh, endlich kann ich mal mit einem Erwachsenen über dieses Thema reden und du interessierst dich auch dafür?
00:58:33: Und es ist auf einen Austausch auf Augenhöhe gewesen.
00:58:37: Sie hat auch gesagt wir brauchen... Ich weiß nicht mehr wie sie es genannt hat aber wir brauchen mehr Stellen wo Kinder auch gehört werden Sei es in der Schule und nicht nur, wenn's Probleme gibt.
00:58:51: Sondern wie du auch sagst, dass da Anerkennung rüberkommt.
00:58:56: Und diese Stellen sind zu wenig gesät.
00:58:59: Also das ist wirklich ein Armutszeugnis an uns aber... Aber diese
00:59:04: Stellen könnten wir ja auch in der Familie sein.
00:59:06: Das können wir Eltern, das können wir Großeltern, das kann wir Tanten und Onkeln, das könnte wir Nachbarinenseite.
00:59:13: Ja?
00:59:16: Ganz, ganz einfach in den Alltag eifliessen.
00:59:19: Jeder hat irgendwo ein Kind in der Umgebung auch wenn man keine zuhause herumkobelt hat.
00:59:23: Dies sind vielleicht eh manchmal die schwierigeren ja aber andere Kinder.
00:59:28: Es gibt ja Kinder.
00:59:30: Auf jeden Fall also diese Appell, das würde ich auch gerne aufnehmen weiß noch nicht wie Aber den Appell jedem mal so einen Lob oder eine Anerkennung oder anerkennende Worte und Das macht glaube
00:59:45: ich eine
00:59:47: Frage
00:59:48: stellen.
00:59:49: Fragen stellen, Kinder fragen
00:59:50: stellen weil wir können ja nicht immer dann überstehen und immer sagen was du zu tun hast.
00:59:55: Du hast das und dass und das zu tun oder?
00:59:57: Was du machen musst und das ist richtig usw.
01:00:00: Sondern wirklich mal fragen was denkst du denn darüber?
01:00:02: oder genau
01:00:05: Was denkst du zum Social Media-Verbot?
01:00:07: Ich finde, das ist eine sehr interessante Frage.
01:00:11: Man würde jetzt landläufig annehmen, dass alle Kinder gegen ein Social Media Verbot sind, außer sie sind schon älter als vierzehn bzw.
01:00:19: sechzehn je nachdem was für einen Alter diskutiert wird – aber es ist nicht so!
01:00:23: Es gibt ganz viele Jugendliche, die jünger als dieses Alter und sind auch für den Social Media dass sie eigentlich unglaublich viel Schrott sehen den ganzen Tag und sich wünschen würden, vor diesem Käse beschützt zu werden.
01:00:40: Und ich finde sie am Recht!
01:00:42: Ja es wird immer viel über Kinder- und Jugendliche geredet aber du hast auch schon gesagt niemand redet mit ihnen über diese Sachen und Verbote und das finde in den Schulen öfters über die Themen der Kinder geredet wird und nicht nur, dass die Eltern gefragt werden.
01:01:02: Wieso immer denn das jetzt machen?
01:01:04: Das Problem angeht.
01:01:07: Ja genau!
01:01:09: Zum Beispiel Mediation.
01:01:11: In ganz vielen Familien ist es so, wenn es mehrere Kinder gibt, dass Eltern von der Mediation überfordert sind und werben.
01:01:18: nimmt dann die Mediation als erst gebrauchene Kind?
01:01:22: Der erst gebaurene Kind hat einen Blödsinn mitgewacht, er lebt wie schwer es sich unter Umständen selbst tut und sagt, nein für meine Geschwister will ich das nicht.
01:01:33: Und übernimmt dann die Medienerziehung und ist hier oft in einer totalen Sandwich-Situation weil die Kinder, die kleine Geschwisters auch alles dürfen!
01:01:45: Wieso dürfen wir das nicht?
01:01:47: Die Eltern wollen eine Ruhe haben Die wollen sich nicht mit irgendwie Spielen verboten und hast du schon deine Hausaufgabe gebracht, beschäftigen.
01:01:57: Und umständen!
01:01:59: Das erzählen diese großen Geschwister, erzählen das wie was für Situationen sie da sind wenn Sie sich durchringert und so das Gefühl haben die Medizierung zu machen.
01:02:14: Ich war auch längst auf In einem Fernsehstudio, ich gehe dann bei der Tür raus und da sitzt dort bei der Sicherheit ein Mann und sagt Frau Bucher, Sie sind doch von See für Internet.
01:02:26: Ich mache mir solche Sorgen um meine kleinen Geschwister.
01:02:29: Das war ein wachsender Mann, der halt deutlich jüngere Geschwester hatte und es war genau diese Situation.
01:02:36: Er macht sich Sorgen.
01:02:38: Seine Eltern haben irgendwelche Verbote ausgesprochen die sie nie kontrollieren.
01:02:44: das heißt die Kinder tun irgendwas Und er weiß es auch gar nicht, er lebt nicht bei Zuhause.
01:02:49: Er ist schon ausgezogen und ich habe ihn sehr mutig.
01:02:54: Ja, sei ein großer Bruder, redet mit ihnen.
01:02:57: Interessiere dich für das was sie tun?
01:02:59: Sei ihr denn eine Ansprechperson wenn's deine Eltern nicht sind und besprich mit ihnen.
01:03:06: was bräuchten Sie dann für Regeln von den Eltern?
01:03:09: wie könnte denn das besser funktionieren als dass was du da jetzt wahrnimmst?
01:03:13: ja also auch so ein große Bruder der sich wirklich der hat sich ganz ernsthaft Sorgen gemacht, also das war wirklich spürbar.
01:03:23: Aber einfach auch hier kann ein Weg gesehen was er selbst tun könnte.
01:03:26: dabei ist es so einfach, red mit ihnen, gib ihm den Zeit und Raum ja und beschäftigt dich mit dir.
01:03:35: Das wird nicht sofort funktionieren weil sie werden natürlich ablehnen normal, ja was kommt jetzt plötzlich daher?
01:03:40: Und was will der eigentlich?
01:03:42: aber wenn das immer wiederkommt dann werden sie es irgendwann ernst nehmen und sich auch darüber freuen.
01:03:49: Und würdet ihr jetzt sogar noch Informatik studieren?
01:03:52: Dann könnt ihr das ja sogar aufgrund seines Studiums begründen, nehmens die Kleine doch ernsthaft!
01:04:00: Ja also... Es ist schon echt schwierig und ich habe auch in einem letzten Workshop gesagt Ich beneide die Eltern nicht, die jetzt da durchgehen müssen und ich bin froh und Annette hat auch drei Kinder Und er nette es bestimmt auch, dass unsere jetzt schon erwachsen sind und wir da durch sind.
01:04:19: Weil das ist schon Hardcore-Aufgabe.
01:04:25: Jetzt muss man sagen, wenn unsere Kinder schon mit Social Media aufgewachsen sind aber sie hatten echte Social Media.
01:04:31: Sie haben wirklich genau diese positiven Ticke aus dieser Sozialnetzwerk die vielleicht die gleichen sind wie... mit denen wir so heute zu tun haben, Instagram beispielsweise.
01:04:41: Aber sie haben einfach tatsächlich positive Leute kennengelernt.
01:04:45: Sie haben sich zu neuen Hobbys inspirieren lassen.
01:04:49: Sie habe ich weiß nicht Hekeln gelernt oder Apfelkuchen backen.
01:04:53: Und das tun sich die heutigen Kinder viel schwerer, weil durch diese Algorithmen, die den dauernd neue Dinge in den Feed spülen und dann halt über extreemere Inhalte man gar nicht so weit kommt.
01:05:07: Dass man jetzt nachdenken kann, okay diesen Apfel gucken könnte ich nach.
01:05:10: Und wie war das noch einmal?
01:05:11: Wie muss ich die Häkelmasche da jetzt einführen?
01:05:14: Also sich das Video dann zehnmal anschauen bis ich Häkeln gelernt habe.
01:05:18: Das geht ja mit diesen Kurzvideos die da in einem einzigen Stream durchs Hirnrauschen nicht mehr.
01:05:27: Also, heutige Kinder haben es wirklich sehr viel schwerer als die Kinder und Jugendlichen, die Social Media schon groß geworden sind.
01:05:34: aber wo das echte Social Media war.
01:05:37: Ja, echtes und unechtes!
01:05:38: War das schon ... Die Zeit rast und rast rast Echt nicht einfacher.
01:05:47: Wir versuchen mit unserem Podcast ein bisschen Licht in dieses Dunkeln zu bringen und den Eltern oder Fachkräften auch ein bisschen Mut zu geben.
01:05:56: Ich finde, es ist auch wichtig ihnen zu sagen ja okay du darfst auch Fehler machen so wie du das wohin auch mit deinen Projekten gemacht oder gesagt hast.
01:06:06: Du musst halt manches ausprobieren und du musst halt am Ball bleiben und irgendwann glaube ich wirds funktionieren.
01:06:12: aber Eltern stehen... Wir müssen
01:06:14: Fehler machen!
01:06:15: Das ist ganz notwendig weil die Dinge älter sich so rascht dass wir gar nicht alles können.
01:06:19: das dauert Fehler zu machen das gehört einfach dazu.
01:06:22: Ja, das gehört dazu.
01:06:23: Aber die Eltern stehen echt im Normunterdruck.
01:06:26: und jetzt haben wir über die Jugendlichen gesprochen.
01:06:30: Welche Frage?
01:06:31: Also du hast ja jetzt von einem Geschwisterkind eine Frage gesagt aber welche Frage stellen dir denn Eltern am häufigsten?
01:06:40: Mein Kind ist zwölf wieviel Minuten pro Tag sind okay.
01:06:44: Richtig!
01:06:44: Ja genau, die habe ich auch.
01:06:48: Die Medienzeit finde ich immer lustig.
01:06:52: Was ich auf diese Frage antworte, ist leider nicht mit dem Alter Leiden zu beantworten.
01:06:58: Das hängt ganz stark von der Lebenssituation der Kinder ab.
01:07:03: Was ist eigentlich Ihr Zeitbudget?
01:07:04: Was tun Sie so als zwölfjähriges Kind, dass ein Sportart sehr intensiv betreibt, hat ein anderes Saibudget als ein Kind das um zwölf von der Schule nach Hause geht.
01:07:19: Ich glaube das tun zwölfe Jahre genügt ich weiß nicht ob es sowas noch gibt aber egal und am Nachmittag nichts tut.
01:07:27: und es hat ein anderer Saibbudget also ein zwölferiges Kind dass in der Musicalgruppe der Schule ein Musical entwickelt.
01:07:36: Die werden vielleicht alle drei ähnlich lange Medienzeiten haben, aber die werden sehr, sehr unterschiedlich sein.
01:07:43: Weil das Musical Kind muss sehr viel vorbereitende Dinge auf den Digitalmedien machen.
01:07:50: Das heißt Musik komponieren oder ich weiß nicht sich Anregungen fürs Kostüm holen oder keine Ahnung.
01:07:58: Und der Sportkind braucht die sozialen Netzwerke zur Verfestigung der eigenen Sportvereine und zum Weiterverbreiten von sportlichen Ereignissen und Ähnliches.
01:08:11: Also für dies ist auch etwas ganz, ganz Zentrales ja?
01:08:16: Nichts hat, das wird vielleicht die ganze Zeit wo die anderen sehr produktiv irgendwie mit Dingen beschäftigt sind durch TikTok sich verdummern lassen.
01:08:26: Also da sagt jetzt die Medienzeit überhaupt nichts weil sie sind vielleicht bei allen drei Kindern gleich aber die Tätigkeiten sind sehr unterschiedlich.
01:08:34: und beim der Kind das vielleicht drei Stunden am Nachmittag auf TikTok abhängt, werden wir die Nase rufen und bei den anderen beiden werden wir sagen ja super das ist sehr wichtig.
01:08:47: Es sind aber die gleichen Medienzeiten, die Bewertung ist eine andere.
01:08:50: Das heißt was wir tun können ist uns anschauen, der Tag hat vierundzwanzig Stunden, was tut dein Kind?
01:08:58: Das sind sozusagen, da gehst du in Schlaf nicht Die Schule, die Hausaufgaben eigentlich sind die, die mit dem Hund spazieren gehen.
01:09:05: Den Kschirrspüler einräumen solche Sachen und dann schauen wir mal was ist überhaupt da?
01:09:11: Und dann kann man über die Medienzeiten mit den Kindern verhandeln.
01:09:16: Ja genau ja es ist immer ein wichtiges Thema.
01:09:19: Medienzeit ist ja nicht gleiche Medienzeit hast du gut erklärt.
01:09:25: jetzt nochmal Bevor wir in die Schnellrunde oder in dieses Mythos-Teil gehen, noch mal eine Frage.
01:09:32: Meinst du?
01:09:34: Wir können durch die, nochmal zurück, durch die Verbote, die Unternehmen und die Social Media Anbieter zwingen, die Social media Accounts ich sage jetzt mal schöner zu machen weil Weil, du hast ja auch gesagt die Erwachsenen weniger schädlich
01:09:51: zu machen.
01:09:51: Weniger schädlicher?
01:09:52: Ja ich glaube schon!
01:09:54: Also man muss die Firmen regulieren und man muss den Firmen klagen.
01:10:01: Das sind die Wege.
01:10:02: Ja ich denke auch.
01:10:03: also wir brauchen endlich auch mal Handschellen aber da muss auch jemand... Ich sag jetzt mal die einen müssen
01:10:09: haben.
01:10:09: ... nach denen man klagen kann.
01:10:13: Insofern
01:10:13: braucht es solche Sachen.
01:10:16: Also ich hoffe auch, dass sich da echt was tut.
01:10:18: Weil ansonsten kämpfen wir ja gegen Windmühlen und Panette magst
01:10:25: du... Und wie kommen wir eigentlich dazu?
01:10:28: Dass die Gesundheit von unseren Kindern und Jugendlichen aber auch von all den anderen, dass wir mit der bezahlen für die Gewinne der großen Konzerte.
01:10:39: Wie kommen wieder zu?
01:10:40: gar nicht.
01:10:41: also das muss reguliert werden
01:10:43: Ja, auf jeden Fall.
01:10:44: Aber was in dieser Diskussion... Sorry dass ich es jetzt noch mal aufmachen muss aber was in diese Diskussion immer fehlt ist könnte Es gibt ja mittlerweile auch Alternativen die für Kinder den besseren Weg ein einschlagen.
01:11:00: Ich habe immer Probleme dieses Lü zu Das ist ja nur für Kinder das ist N Y ZZU glaube ich.
01:11:08: Also die
01:11:09: schon Alternativen
01:11:11: wohnen.
01:11:12: Aber sie werden ja von solchen Verboten auch nicht sozusagen betroffen sein, weil die machen ja genau das Gegenteil.
01:11:20: Die machen ja nicht diese interesses geleiteten Algorithmen, die die Quellei denn nicht mit einem Druck da kannst du nur anderen Folgen, die doch wirklich kennst und deren Inhalte sehen.
01:11:31: also nach dem sozusagen nach diesem Gesetzesentwurf den wir hier in Österreich haben wird dieses Netzwerk beispielsweise
01:11:39: Nein, nein.
01:11:40: Aber es wird in dieser Diskussion nie gesagt ja auch jetzt wenn wir sie verbieten Es gibt ja Alternativen also ihr könnt ja dann da hingehen bekommt das ja nicht komplett entzogen und Das finde ich fehlt In der Aufklärung auf jeden Fall.
01:11:57: Ich glaube dass müssen wir aus dem Bereich der Medienpädagogik einfach leisten.
01:12:01: diese Alternative aufzeigen Ja und aufzeigend was da trotzdem alles möglich ist und es nicht sozusagen dieser Konzernlogik überlassen.
01:12:12: Und die,
01:12:15: sozusagen kleinen Anbieten.
01:12:16: Ich mache das seit Jahren in dem ich versuche europäische Submaschinen und jetzt auch KI-Angebote Chatbots zu propagieren.
01:12:26: Meistens hört mir lieber zu also dass es halt, wenn dort niemand ist warum soll ich dorthin gehen?
01:12:32: wird dann argumentiert?
01:12:33: Ja schade!
01:12:35: Ich bin halt schon dort.
01:12:38: Ja, das ist die Alternative zum ChatGPT ist Mistral in Europa.
01:12:45: Mein
01:12:45: persönliches Lieblingsding ist Luma.
01:12:47: Das ist aus der Schweiz von Brutto.
01:12:50: Oder das ist mein Liebling?
01:12:53: Ah okay ich glaube die habe mich auch mal irgendwann vergessen.
01:12:57: Ah gut haben wir wieder was mitgenommen.
01:12:58: Super
01:12:59: danke!
01:13:02: Dann hüpfen wir in die schnelle Runde.
01:13:04: Ja, rühren wir doch mal zum Abschluss nochmal in der Pixelsuppe für die Schnellrunde.
01:13:10: Also einfach ganz kurze kleine Statements fragen und du antwortest ganz kurz ohne lange nachzudenken?
01:13:19: Ich starte mal gleich los.
01:13:20: Smartphone mit zehn Jahren
01:13:24: ist bei manchen notwendig und bei anderen gut zu verwalten
01:13:30: aber
01:13:30: bei uns derzeit üblich.
01:13:31: Ist
01:13:33: das schon beim Übertritt?
01:13:36: Ja, das ist eigentlich das übliche.
01:13:38: Mit CDA bekommen es die meisten.
01:13:42: Okay!
01:13:42: Vielleicht wird's ja langsam zurück und geht ein bisschen zurück.
01:13:50: Dann muss ich mal reinsteigen.
01:13:51: Nein, das
01:13:51: glaube ich eigentlich nicht!
01:13:52: Also es ist interessant, dass ich finde, dass es sich so massiv hinuntergeht.
01:13:56: also weil man könnte ja sagen, es könnte seit zehn Jahren schon bei sechs Jahren sein und das erlebe ich nicht sondern es ist wirklich so dieser Einstieg mit zehn Jahren.
01:14:06: Ich habe in letzter Zeit öfter gehört, dass Eltern sagen ich warte noch länger und gebe denen jetzt auch mal ein Tasten-Handy.
01:14:13: tatsächlich.
01:14:14: Es mir so den letzten Tagen öfter passiert.
01:14:19: Doch das kommt schon immer wieder vor aber es ist eher der Volksschule dieses Phädomenen.
01:14:26: Aber schauen wir mal wo ihn sich entwickelt.
01:14:28: Genau.
01:14:30: Das halte ich nämlich auf die dummen Smartphones ausweichen.
01:14:35: Okay.
01:14:37: Hast du noch eins, Annette?
01:14:38: Ja, mach ich noch eins.
01:14:39: Bildschirmzeit oder Gesprächszeit – was ist wichtiger?
01:14:42: Ganz klar!
01:14:44: Naja das muss sicherlich ausschließen und es hängt stark von der Zielgruppe ab.
01:14:50: Ich bin froh dass sich zu meinem Vater, der in Deutschland lebt mit Hilfe der digitalen Medien einen Intensiv- und Kontakt pflegen kann.
01:15:00: Das wäre ohne dem nicht möglich.
01:15:05: Dann habe ich noch eines.
01:15:06: Seniorinnen und Senioren haben grundsätzlich Angst vor digitalen Medien, was meinst
01:15:12: du?
01:15:12: Das stimmt schon lange nicht mehr.
01:15:14: Alle haben Smartphones und ganz im Gegenteil.
01:15:17: Ich erlebe dass es da durchaus die Gruppen gibt... Also die würde ich jetzt als Jüngere süchtig bezeichnen und die sagen ja wieso?
01:15:27: das ist doch meine Entscheidung!
01:15:31: Mein selbstbestimmtes Leben, mich auf diese Welt einzulassen.
01:15:36: Weil viel anderes habe ich nicht und viel Zeit hab' ich auch nicht.
01:15:39: Und daher ist es mein gutes Recht!
01:15:44: Ja... Was meinst du?
01:15:47: Jugendliche wissen über Daten schon besser Bescheid als Erwachsene?
01:15:50: Nein,
01:15:52: die wissen alle nicht Bescheide.
01:15:55: Okay, dann gebe ich an dich.
01:15:57: Wer KI benutzt verlernt das eigene Denken.
01:16:02: Ja, das kann passieren wenn ich KI nicht sinnvoll benutze.
01:16:06: Das sehe ich wirklich überall drauf.
01:16:08: wo Kinder gut von ihren erwachsene Bezugspersonen begleitet werden gehen die nicht in diese Falle.
01:16:15: aber Kinder die das ohne Begleitung tun der leben das auch selber.
01:16:19: dass sie es denken gar nicht.
01:16:21: Die sagen das sogar von sich selber.
01:16:23: dass man dann das Denken verlernt ja.
01:16:27: Es braucht die Begleitungen
01:16:29: auf jeden Fall.
01:16:31: Und kann KI eine echte Freundschaft ersetzen?
01:16:34: Nein.
01:16:35: Aber es gibt sowas wie die KI-Situationship, habe ich von den Jugendlichen gelernt.
01:16:40: Das werde ich mit meinem Freund Schluss gemacht haben bis der Nächste kommen zu einem Übergang.
01:16:44: Da ist das schon ganz okay, haben Sie mir gesagt.
01:16:47: Echt?
01:16:51: Dann habe ich noch ein letztes... Die beste Medienerziehung funktioniert durch gemeinsames Ausprobieren.
01:16:57: Du musst doch sagen.
01:16:59: Richtig!
01:17:00: Ein gemeinsames Ausprobieren und drüber reden, weil beim Gehirn ist mittlerweile so alt, dass ich nicht mehr alles wirklich ausprobieren kann.
01:17:09: Also ich kann mir oftige nur erzählen lassen, weil ich selbst gar nicht mehr sehe könnte.
01:17:15: Ja
01:17:15: also beste Medialziehung durch Gemeinsames Reden ergänze ich jetzt.
01:17:21: Gut wenn du das mal hast, Annette, ich habe keines mehr.
01:17:25: Das passt wunderbar!
01:17:26: Das war der Abschluss Sehr cool, wow!
01:17:30: Also das war richtig, richtig, wirklich spannend.
01:17:34: Der Blick über den Tellerrand und mal nach Österreich zu gucken.
01:17:39: aber ich glaube dass es bei uns in Deutschland oder das definitiv ist das bei uns im Deutschland genauso wie bei dir was du jetzt da erzählt hast.
01:17:46: Das Länderübergreifen... Ich glaube
01:17:47: auch in Wirklichkeit wir sind in der Praxis in der Dutzung gar nicht so unterschiedlich wie beispielsweise getan wird.
01:17:58: Deshalb haben auch alle die gleichen Influencer und Influenzer gegangen.
01:18:02: Ja, das ist doch
01:18:04: okay!
01:18:05: Also, Barbara ganz, ganz vielen Dank!
01:18:09: Da dwinge ich immer die Grenze zu euch hinüber.
01:18:12: und viel Spaß im nächsten Gespräch mit deinem Kind.
01:18:16: Ja, wir wollen unbedingt ein Kind.
01:18:18: Aber wir haben noch keins gefunden!
01:18:21: Es ist echt schwer... Wir haben jetzt schon nichts von den Aufruf gemacht, einen Kind zu finden und ich habe auch schon Verwandtschaft gefragt.
01:18:29: Hallo, Ed, um mal ein ganz kleines Kind zu kommen.
01:18:32: Aber es wird kleinere Unwahl, das glaube ich sehr interessant ist.
01:18:36: Bis zum nächsten
01:18:37: Mal.
01:18:37: Das ist sehr interessant.
01:18:38: Deine
01:18:39: Katja.
01:18:39: Genau.
01:18:42: Danke?
01:18:43: Genau.
01:18:45: Und
01:18:46: tschüss!
01:18:48: Alles Gute!
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