Nachgeschmeckt & nachgedacht: Was 2025 in der Pixelsuppe landete

Shownotes

Unsere Links: Kita Hub - Webseite mit vielen Infos rund um das Thema digitale Medien in der Kita https://www.kita.bayern

Medienecke oder Kochbuch für digitale Rezepte https://www.medien.kita.bayern/edu-sharing/components/search

Selbstlernkurs MOOC - kita.digital https://www.kurse.kita.bayern/course/view.php?id=14

**Unser Gespräch: ** Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Pixelsuppe. Heute kochen wir, heute rühren wir – und wir schauen gemeinsam zurück. Ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr, ein bisschen Reflexion darüber, was in unserer Pixelsuppe alles passiert ist.

Ich freue mich sehr, Katja, dass du da bist. Hi Annette! Wir stehen gemeinsam am Herd, wir sind voll drin, rühren kräftig um und schauen, was wir im letzten Jahr alles auf den Löffel bekommen haben. Und ich finde: Wir sind gut durchgekommen.

Ich habe mir dafür einen kleinen Rückblick vorbereitet und die Themen ein wenig sortiert. Gestartet sind wir ja letztes Jahr mit einem großen Schritt: Die Pixelsuppe wurde umbenannt – von Digital Erding zu Pixelsuppe. Aus deinem Podcast wurde unser Podcast. Unsere erste Folge hieß passend „Ein Löffel voller digitaler Abenteuer“ – unser gemeinsamer Neustart.

Danach folgten viele spannende Themen. Wir haben über Kinder- und Sachbücher gesprochen, die Künstliche Intelligenz kindgerecht erklären – die Folge „Mix,a la KI“. Dann kam das Thema Handyverbote, das uns sehr beschäftigt hat: Regeln im Familienalltag, warum Verbote keine Lösungen sind und warum Medienkompetenz wichtiger ist als Kontrolle.

Wir haben mit Jan, einem Medienpädagogen aus Belgien, über Medien und Elternarbeit gesprochen und darüber, wie sehr Dialog statt Belehrung Ängste abbauen kann. Medienpädagogik als Brückenbauer – ein Gedanke, der uns sehr begleitet hat.

Dann war Christina bei uns zu Gast: Coding, Kreativität, Technik und niedrigschwellige Einstiege – eine unglaublich lebendige und inspirierende Folge. Auch Elternarbeit haben wir noch einmal vertieft und darüber gesprochen, welche Formate gut funktionieren und wie man Eltern wirklich erreicht.

Ein großes Thema war natürlich auch Social Media. Gemeinsam mit Maren haben wir diskutiert, ob Ausstieg eine Lösung ist oder nicht, über Chancen, Risiken, Vergleiche, Selbstinszenierung und den Druck sozialer Netzwerke. Eine intensive, ehrliche Diskussion – und ja, sie hat auch uns selbst sehr beschäftigt.

Kleiner Zwischenstand: Ich bin übrigens immer noch auf Instagram. WhatsApp und Facebook habe ich gelöscht, X war nie meins – aber Instagram hält mich noch fest. So ist das manchmal.

Ein weiteres Highlight war der Blick in die Praxis: die Folge zur digitalen Kita mit Benjamin. Direkt aus dem Alltag, ehrlich, konkret – inklusive des legendären Moments mit den Nonnen und der Digitalisierung.

Zum Jahresende hatten wir dann noch unseren Kollegen Frank zu Gast – der digitale Indiana Jones. Eine Folge voller Ideen, Erfahrungen und Praxis-Tipps. Sehr inspirierend und ein wunderbarer Abschluss.

Das war also unser Jahr. Wir versuchen, monatlich eine Folge zu veröffentlichen – manchmal klappt es, manchmal rutscht ein Monat durch. Nicht aus Lustlosigkeit, sondern aus Zeitgründen. Denn hinter den Kulissen bedeutet jede Folge: Menschen anschreiben, Termine finden, Abstimmungen koordinieren. Drei Kalender unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so leicht.

Mir macht der Podcast nach wie vor unglaublich viel Spaß. Die Zugriffszahlen zeigen, dass sich etwas bewegt. Natürlich könnten wir mit kürzeren, häufigeren Folgen noch mehr Reichweite erzielen – aber uns ist wichtig, dass es Freude bleibt und kein Druck entsteht.

Und ja: Wir sind oft lang. Sehr lang. Wir trennen uns nur schwer vom Mikrofon. Vielleicht dürfen wir da in Zukunft mutiger kürzen – aber Gespräche brauchen eben manchmal Raum.

Gerade deshalb sind Gäste für uns so wichtig. Zu zweit könnten wir zwar immer reden, aber der Blick über den eigenen Suppenteller hinaus macht es einfach spannender.


Rubrik: Kommt in die Suppe – bleibt draußen

Bevor wir einsteigen: Annette, was ist eigentlich deine Lieblingssuppe? Kürbissuppe. Sehr gut. Ich bin eher Team Linsensuppe – klassisch, gern ein bisschen sauer angemacht.

Und jetzt zu den Begriffen:

Handyverbote – kommen die in die Suppe oder in den Müll? → Für mich klar: Müll. Verbote lösen keine Probleme. Regeln ja – gemeinsam aufgestellt, verständlich und reflektiert. Medienkompetenz entsteht nicht durch Ausschluss. Gerade erschreckend finde ich, dass es noch Familien gibt, in denen wirklich alles verboten ist – inklusive Fernsehen. In einer digitalen Welt ist das keine Lösung, sondern ein Problem.

Diklusion – Suppe oder Müll? → Ganz klar Suppe. Digitale Inklusion ist noch viel zu wenig präsent, obwohl digitale Geräte enormes Potenzial bieten. Genau deshalb freue ich mich sehr auf unsere nächste Folge mit Erdmännchen & Bär, die mitten im Thema stecken.

Elternabende mit PowerPoint? → Halb-halb. Präsentationen können Struktur geben – aber echte Wirkung entsteht, wenn Eltern selbst ausprobieren dürfen. Medienpädagogik darf erfahrbar sein, nicht nur erklärend.


Dann ging es weiter mit einem Ausblick auf unsere Arbeit: Fortbildungen im Rahmen von Kita Digital, unter anderem zu KI mit Kindern. Wie kann man KI begreifbar machen? Wo liegen Chancen? Wo rechtliche Grenzen? Und wie wichtig ist es, dass Einrichtungen ihren eigenen Weg finden?

Annette berichtete von Elternveranstaltungen und Fortbildungstagen rund um Film, Stop Motion und kreative Medienarbeit – mit viel Praxis, viel Austausch und viel Begeisterung.

Wir waren uns einig: KI ist ein Thema, das Kindern begegnet – ob wir wollen oder nicht. Deshalb müssen wir darüber sprechen, einordnen, erklären. Angst hilft nicht, Dialog schon.


Aha-Momente 2025

Mein persönlicher Aha-Moment war ein Coaching in einer Krippe mit dem Bee-Bot. Kleine Kinder, wenig Sprache – und trotzdem funktionierte es. Vorne, hinten, links, rechts. Schneemänner, Bewegung, Verstehen. Ein Beweis dafür: Es geht – wenn man es ausprobiert.

Annette erzählte von einem Weihnachtsprojekt mit dem Book Creator: Geräusche sammeln, Audio-Geschichten erzählen, Greenscreen einsetzen. Am Ende entstand ein liebevoll gestaltetes Hörbuch – und ganz viel Stolz bei den Kindern.

Diese kleinen Momente sind es, die zeigen, wie wirksam medienpädagogische Arbeit sein kann.


Zum Schluss haben wir noch auf hilfreiche Ressourcen hingewiesen: den Kita Hub, das Kochbuch-Rezeptbuch, Online-Fortbildungen und Praxisideen – alle Links findet ihr in den Shownotes.

Und ein kleiner Fototipp für die Jahreszeit: Fotografiert Aggregatzustände – Eis, Kälte, Wärme. Mal ein anderer Blick auf die Welt.


Zum Abschluss: Danke, dass ihr uns begleitet habt. Danke fürs Zuhören, fürs Mitlöffeln, fürs Weiterempfehlen. Die nächste Pixelsuppe kommt im Februar.

Bleibt neugierig, bleibt im Gespräch – und lasst es euch digital gut gehen. Bis zur nächsten Pixelsuppe. Ciao Annette, ciao Katja.

Wenn ihr Fragen oder Feedback habt oder einen spannenden Gast vorschlagen wollt, schreibt gerne an hallo@wahrnehmungsmanufaktur.de

Schön, dass ihr dabei wart. Bis zum nächsten Mal – eure Katja.

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